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News & Informationen

Diamanten Begeistern

Diamant-Imitate von Prüfgerät nicht erkannt

Wie Martin Winckel, Internationaler Juwelier-Warndienst berichtet, verkaufte eine noch unbekannte Frau zwei Juwelieren jeweils zwei Ein-Karäter. Die Prüfgeräte bestätigten in beiden Fällen die Echtheit der Steine, man einigte sich auf einen Kaufpreis. Bei einer weiteren Prüfung durch einen Fachmann stellte sich allerdings heraus, dass es sich in beiden Fällen um sehr gute Imitate handelte, die von den normalen Diamanttestgeräten nicht als solche erkannt werden. Damit weiteren Taten gerechnet werden muss, seien Sie wachsam, wenn Ihnen eine gut gekleidete Frau (ca. 55 bis 65 Jahre, klein, untersetzt) Diamanten anbietet.

Quelle: Markt Intern Verlag in der Ausgabe Nr. U 01-02/19, 8.Januar 2019

 Wie in diesem Bericht ersichtlich, ist es selbst für einen Juwelier mit Erfahrung sehr schwierig Diamantimitate von echten Diamanten zu unterscheiden. Selbst die viel versprechenden Zertifikate werden gefälscht, um synthetische Steine als echte Diamanten verkaufen zu können. Wir raten grundsätzlich, gegenüber der auffällig billigen Angebote, misstrauisch zu sein und auch keinem vermeintlichen Zertifikat Vertrauen zu schenken. Wer einen gefälschten Diamanten als echt verkaufen kann, wird auch ein Zertifikat leicht fälschen können.

 

 

Buntes bei Christie’s
Beim Christie’s New York Magnificent Jewels Sale bestimmte Anfang Dezember Farbe die Auktion. Ganz vorn ein Bulgari- Ring, der – mit einem 8,08-karätigen blauen Cushion-Schliff-Diamanten besetzt – für knapp 16 Mio. Euro über den Auktionstisch ging. Daneben gab es weitere buntbesetzte Schmuckstücke wie ein Paar Ohrringe mit gelben Tropfen (die Foxfire Diamonds, insg. ca. 75 ct.) oder ein Gillot-and-Co.-Ring mit einem 8,09-karätigem, gelben Oval. Auch Schmuck- und Edelsteine waren vertreten, die Halskette/Tiara von Cartier, besetzt mit Aquamarinen und Brillanten, erzielte einen Gewinn von ca. 717.000 Euro, achtmal so hoch wie erwartet.

Lucapa versteigert die sieben „Lulos“
Während bei Christie’s die Endprodukte unter den Hammer kommen, verkündet die Lucapa Diamond Company für diesen Monat die versteigerung von sieben großen und außergewöhnlichen Diamanten aus der Lulo-Mine. Neben bis zu 114-karätigen weißen soll auch ein 46-Karat schwerer pinkfarbener Diamant einen neuen Besitzer finden

Der Größte Diamant Nordamerikas
552 Karat und gelb soll er schwer sein, der bisher größe Diamant, der im Dezember in Nordamerika – in diesem Falle Kanada – gefunden wurde. Bislang hielt der faustgroße Diavik Foxfire mit 187,7 Karat jenen Rekord, entdeckt 2015 in derselben Diamandtmine, Diavik, 220 Kilometer südlich des Polarkreises.

Teure Duftwässerchen
Dass der Flacon das teuerste an einem Parfum ist, wussten wir bereits, nun setzt Morreale Paris noch einen drauf und verkauft seine Duftkreationen der Linie „Le Monde Sur Mesure“ (=die maßgeschneiderte Welt) in gold-, diamantund rubinbesetzten Fläschchen, die je nach Ausführung

SYNTHETISCHE DIAMANTEN

ist das Thema, das aktuell die Presse weltweit, den Diamantgroßhandel und alle, die mit Naturdiamanten einen Teil ihrer Brötchen verdienen, elektrisiert. Viele haben dazu eine Meinung, und es scheint nur Schwarz – niemand wird mehr Naturdiamanten kaufen! – oder Weiß – Ist doch überhaupt kein Thema, und wenn, dann eine super Werbung für Naturdiamanten! – zu geben. Dass vernünftig und objektiv darüber nachgedacht wird, sieht man selten.
Schon fast lustig sind die Schlagzeilen wichtiger internationaler Diamantnewsletter wie dem des Israeli Diamond Instituts „Synthetics No Threat to Diamonds“.
Da kann man nur staunen, denn natürlich sind synthetische Diamanten eine Bedrohung für den Naturdiamanten! Die Frage ist nur: Wird die Bedrohung eine echte Gefahr, oder geht es für den Handel mit Naturdiamanten glimpflich aus?

Wie kann man synthetische Diamanten von natürlichen unterscheiden?
Leider nur mit aufwendiger Technik. Für einen Goldschmied oder Juwelier gibt es aktuell noch keine zuverlässigen Geräte, die bezahlbar und leicht bedienbar sind. Das wird sich aber in der nächsten Zeit ändern. Es werden schon Geräte um die 500 € beworben; zu deren Zuverlässigkeit kann ich allerdings nicht viel sagen. Auf der anderen Seite versuchen einige Produzenten synthetischer Diamanten durch gezielte Weiterbehandlung mittels Bestrahlung und Wärme-Druck-Verfahren den Messinstrumenten ein Schnippchen zu schlagen. Hier deutet sich ein technisches Hochrüsten an. Da man aber die natürliche Bildung des Diamanten nicht imitieren kann, wird es auch weiterhin Nachweismöglichkeiten geben.


Gibt es in Zukunft noch Nachfrage nach Naturdiamanten?
Einiges spricht dafür. Zuallererst die Größe der Branche. Die Schmuckbranche ist regelrecht auf Diamanten angewiesen, um Goldschmuck in höhere Preissphären zu bringen. Darauf wird in der Branche niemand verzichten wollen, und die Marketingmacht ist nicht zu unterschätzen.
Zum anderen hat sich auch schon beim Rubin bewiesen, dass die nahezu perfekten Synthesen keinen Einfluss auf dessen weiterhin extreme Preisentwicklung hatten.
Natürlich wird es auch Kunden geben, die sagen, dass ihnen synthetische Diamanten reichen würden. Aber es ist wie mit den Bio-Lebensmitteln oder veganer Ernährung: Für das „Natürliche“ und gegen das „Künstliche“ wird es immer eine bestimmte Kundschaft geben. Zudem ist bei natürlichen Diamanten auch mit einer größeren Werthaltigkeit zu rechnen.
Die Polarisierung ob „natürlich“ oder „synthetisch“ kann also durchaus auch den Naturdiamanten beflügeln.

 

Wird der Preis für Naturdiamanten deutlich fallen?
Hier kann man nur spekulieren. Fakt ist: Auch kleine synthetische Steine müssen geschliffen werden, das synthetische Material ist dabei etwas komplizierter zu schleifen. Bei kleinen Steinen geben muss es schon eine deutliche Preisdifferenz zwischen natürlich und synthetisch geben, damit sich der Aufwand lohnt, und auch das sehe ich nicht. Wir erwarten deshalb bei kleinen natürlichen Diamanten kaum eine Preisänderung. Große Preiserhöhungen bei Kleinbrillanten werden durch synthetische Diamanten allerdings, meiner Meinung nach, auch effektiv verhindert.
Gegen einen hohen Wertverlust spricht auch die Marketingkraft von DeBeers, Rio Tinto und anderen Bergbaufirmen. Diese werden sich nicht einfach ihr „Produkt“ zerstören lassen. Dazu kommt, dass man in den nächsten Jahren damit rechnen muss, dass es zu einer Verknappung der Rohdiamanten mangels neuer Minen und Fundorte kommt. Diese könnte dann mögliche Nachfrageprobleme abfedern. Die großen Preiserhöhungen für Naturdiamanten sehe ich aber auch nicht. Obwohl schon seit Jahren prognostiziert, passiert wenig bis gar nichts.
Wenn es eine Anpassung der Preise geben sollte, so rechne ich eher damit, dass eher einschlussreiche oder opake Diamanten, da garantiert und erkennbar natürlich, teurer werden, während im D-F-lupenrein-vvs-Bereich die Konkurrenz optisch gleichwertiger, synthetischer Diamanten doch eine Rolle spielen kann. Aktuell gibt es den Trend aber noch überhaupt nicht.

zwischen 1,5 und 20 Millionen Dollar (ca. 1,3 bis 17 Mio. Euro) kosten sollen. So individuell die Flasche, so individuell soll auch der Duft sein, der nach den Wünschen des Kunden vor dessen Augen dessen Nase kreiert wird.

 

357-Karäter in Lesotho gefunden
Es ist der 13. Diamant mit über 100 Karat, den man in Letseng, Lesotho in diesem Jahr gefunden hat. Light brown und mit 357 Karat folgt er dem zuletzt im August dort entdeckten 138-Karäter. top-white.

The Diavik Stars of the Arctic
Drei Steine aus der Rio-Tinto-Mine standen bis Ende Oktober in Antwerpen zum Verkauf: Der Vega of the Arctic™, 177,71 Karat, einer der größten und wertvollsten Rohdiamanten in Edelsteinqualität, die jemals in Kanada gefunden wurden, der Altair of the Arctic™, 59,10 Karat, ein weißer Rohdiamant in Edelsteinqualität und der Capella of the Arctic™, 24,82 Karat, ein strahlend gelber Diamant. Ob und zu welchem Preis die Steine verkauft wurden, ist unbekannt.

Alrosa entdeckt gelben Diamanten
Die Tochtergesellschaft Alrosas, JSC Almazy Anabara hat in Ebelyakh, Russland einen 28.59-karätigen, gelben (rare fancy intense yellow) Rohdiamanten gefunden. Noch ist nicht entschieden, ob der Stein roh oder geschliffen verkauft werden soll.

Diamanten als Scheinwerfer
Es ist ein Ford Escort RS 1800, dem diese Ehre zuteil wird, und der damit zum teuersten Exemplar dieser Automarke wird. Die Karosserie und das Chassis bestehen aus Silber, Kühlergrill und Felgen aus Gold, die seitlichen Blinker sind orangefarbene Saphire, die Bremslichter aus Rubin, der Schaltknauf aus Platin. Das Projekt, das 15-cm-große und ein Kilo schwere Modell zu bauen, ist schon 25 Jahre alt. Diamantschleifer und Rennfahrer Russel Lord hatte die Idee dazu, die irgendwann aus Zeitmangel zurückgestellt wurde und in Vergessenheit geriet. Nun entdeckte sein Sohn das Modell und beendete das Projekt. Das wertvolle kleine Einzelstück wird am 7. Dezember versteigert. Die Erlöse sollen karitativen Zwecken zur Verfügung gestellt werden.

Blaues bei Sotheby’s und Christie’s
Seltene Diamanten sollen demnächst bei den großen Auktionshäusern unter den Hammer kommen, ganz vorn dabei ein Ring mit einem tropfenförmigen, blauen 10,62-Karäter, der bis zu 27 Mio. Euro einbringen soll.

Der „Pink Legacy“ erreicht Rekordpreis
Über 44 Millionen Euro kostete der rosafarbene 19-Karäter seinen neuen Besitzer, den US-Luxusjuwelier Harry Winston, der sich Mitte November in der Auktion bei Christie’s (Schweiz) nach bereits sechs Minuten gegen drei weitere Bieter hatte durchsetzen können. Der Stein, der von nun an „Winston Pink Legacy“ genannt werden soll, wurde vor über 100 Jahren in Südafrika entdeckt und 1920 verarbeitet, und war viele Jahre im Besitz der Diamanthändlerfamilie Oppenheimer, einst Leiter des Minen- Konzerns de Beers.

Der geschliffene Diamant

Einen Idealschliff eines Diamanten kann es nach unserer Meinung nicht geben.

Mit einem zweckmäßigem Schliff kann man die optischen Eigenschaften eines Edelsteins besonders vorteilhaft zur Wirkung bringen. Unter den Edelsteinmineralen hebt sich der Diamant durch hohe Polierfähigkeit und einem damit verbundenen hohen Oberflächenglanz (hohes Reflexionsvermögen) hervor. In Diamant wird das Licht ganz allgemein stärker abgebremst (gebrochen) als in den meisten anderen Edelsteinen. Dieses physikalische Gesetz verursacht den hohen Lichtbrechungsindex.

Weißes Licht setzt sich bekanntlich aus den verschiedenfarbigen Lichtarten des Regenbogens zusammen, und jede dieser Lichtarten wird verschieden stark abgebremst (abgelenkt). Die Auffächerung des weißen Lichtes in seine farbigen Komponenten wird Dispersion genannt. Große Unterschiede im Brechungsverhalten einzelner Lichtkomponenten bedeutet hohe Dispersion und führt zu lebendigem Farbenspiel, wie wir es vom Prisma oder eben von einem perfekt geschliffenen Brillanten kennen.

Das Ergebnis des Schliffs ist die Gesamtwirkung von Oberflächenglanz, Lichtreflexion auf und im Stein, die Lichtstreuung durch die Dispersion und bei Bewegung des Steins. Diese Wirkung fasst man unter dem Begriff Brillanz (französisch briller = glänzen) zusammen.

Für die Menge des aus dem Stein zurückgeworfenen Lichtes (Totalreflexion), also für die Helligkeit des Steins, sind in erster Linie die Winkel der Unterteilfacetten verantwortlich. Die bunte Dispersion dagegen ist von der Anlage der Oberteilfacetten, die wie ein Prisma wirken müssen, abhängig. Zwischen maximaler Lichtausbeute und maximaler Dispersion muss immer ein Kompromiss eingegangen werden. Bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts entwickelten sich die Diamantschliffe traditionell und unter rein praktischen Gesichtspunkten und Erfahrungen. Der Brillantschliff setzte sich als eine optimale Schliffvariante durch. Er wird durch 32 Facetten die in 8-zähliger Symmetrie um eine zentrale Tafel auf dem Oberteil des Steins angeordnet sind und durch 24 Unterteilfacetten charakterisiert (s.auch Bildtafel). Obwohl Brillant eigentlich nur eine Schliffbezeichnung ist, steht dieser Begriff auch allein verwendet, immer für einen entsprechend geschliffenen Diamanten.

Auf der Basis der optischen Eigenschaften des Diamanten werden seit 1910 immer wieder weltweit Berechnungen angestellt, um die Proportionen eines Idealbrillanten zu ermitteln.

EPPLER ermittelte 1939 empirisch Proportionen für den Feinschliff der Praxis. Dieser Schliff gilt bis heute in Deutschland als Standard für die Bewertung eines Brillanten. Hauptkriterien sind neben den Schliffproportionen natürlich das Gewicht sowie die Reinheit und die Farbtönung eines Brillanten.

Im Wesentlichen wurden EPPLERS Schliffproportionen durch eine Arbeit von EULITZ 1972 mathematisch als optimaler Kompromiss zwischen Reflexion und Dispersion bestätigt. Den Berechnungen lagen in der Vergangenheit immer stark vereinfachte, zweidimensionale Modelle zugrunde.

Die moderne Computeranimation zeigt erst, wie kompliziert der Lichtverlauf in einem Brillanten in Wirklichkeit ist.

 

In neuer Zeit wurde nachgewiesen, dass es bei runden Brillantschliffen durchaus Proportionen gibt, die deutlich vom Feinschliff der Praxis abweichen und trotzdem maximale Lichtausbeute ergeben können.

Zu beachten ist in jedem Fall, dass maximale Reflexion, also Leuchtkraft und Helligkeit des Steins, nur auf Kosten der Lichtstreuung, also des funkelnden bunten Farbenspiels des Steines, zu erreichen ist und dass die Steine mit dem lebendigsten buntestem Feuer, nicht die strahlend hellsten sein können.

Der modern proportionierte runde Brillantschliff, wie er den gültigen Graduierungsrichtlinien (Bewertungstabelle der Zertifikate) zugrunde liegt, stellt nach wie vor einen Kompromiss zwischen der Leuchtkraft des Steins und dem farbigem Funkeln der Dispersion dar.

Graduierung von Diamanten

Bei Diamanten richtet sich alles nach den berühmten 5 Cs: Color (Farbe), Clarity (Reinheit), Cut (Schliff), Carat (Gewicht) und Certification (Zertifikat).

Wichtig für die Gradierung sind hierbei Farbe, Reinheit und Schliff. Zusätzlich gibt es noch andere Punkte, die beachtet werden sollten.

D(0+) - G(1) Hochfeines Weiß - Feines Weiß H(2) - J(4) Weiß - Leicht Getöntes Weiß K(5) - L(6) Getöntes Weiß M(7) - R(12) Getönt S(13) - Z(20) Getönt
D(0+) - G(1)
Hochfeines Weiß - Feines Weiß
H(2) - J(4)
Weiß - Leicht Getöntes Weiß
K(5) - L(6)
Getöntes Weiß
M(7) - R(12)
Getönt
S(13) - Z(20)
Getönt

Für die Farbbewertung von größeren Brillanten über 0,5 Karat hat sich heute die Farbskala des GIA (Gemmological Institute of America) durchgesetzt. Dieses System wird auch von HRD, IGI und DPL und auf anderen Zertifikaten verwendet. Die Skala wurde 1953 entwickelt, startet mit dem Buchstaben D und endet mit Z.

Häufig wird die Frage gestellt, warum nicht mit A begonnen wird. Die Antwort ist einfach:
Um 1920 gab es viele verschiedene Farbskalen. Bei einigen war die beste Farbe A, bei anderen AA oder AA++. Gelbliche Diamanten hatten meist ein C. Darum meinte man beim GIA, mit D einen neuen Start zu wagen.
Obwohl die Skala von D bis Z geht, sind allerdings nur die Farben D bis M wirklich relevant.
Dabei entsprechen D und E dem alten "River" oder hochfeinen Weiß, F und G entsprechen Top Wesselton oder einem feinen Weiß. H entspricht demnach Wesselton oder Weiß und I und J leicht Top Crystal oder leicht getöntem Weiß. Im Support findet sich hierzu eine Vergleichstabelle zum herunterladen.

Es gibt aber in manchen Ländern noch andere Bezeichnung. Das russische System heißt TU und wird mit arabischen Ziffern also 1 2 3 und so weiter beschrieben.

Für Steine unter 0,5 Karat fassen wir die Farben nur nach den alten Bezeichnungen River, Top Wesselton, Wesselton, leicht getönt und getönt zusammen. Bei Steinen unter 0,05 Karat ist es dagegen überhaupt nicht mehr möglich, D von E oder F von G zu unterscheiden. Ich persönlich halte es demnach für unseriös, bei 0,01 Karat in D und E oder F und G zu unterscheiden.

Reinheit:

Der lupenreine Brillant ist weiterhin der Wunsch vieler Kunden. Dazu haben DeBeers Kampagnen in den 70er und 80er Jahren entscheidend beigetragen. Wirklich einfach unter der Lupe zu finden sind allerdings erst Reinheiten ab si1. Obwohl ich persönlich lieber das Geld für eine bessere Farbe als eine bessere Reinheit ausgeben würde, bieten wir natürlich alle Reinheiten an.

Auf manchen Internetseiten wie Wikipedia USA finden sich Tabellen, in denen behauptet wird, dass die IDC- (HRD-) von den GIA-Regeln zur Reinheit abweichen. Es wird so dargestellt, als wäre GIA strenger. Dies stimmt so meiner Ansicht nach nicht. Gebe ich die gleichen Stein zum GIA oder zur HRD erhalte ich gewöhnlich dasselbe Zertifikat. Auch ist der Marktpreis für GIA und HRD mit vs1 und 3xvg gleich. Auch das spricht dagegen, GIA bewerte die Einschlüsse strenger.

Folgende Angaben sind üblich und werden auch in unseren Zertifikaten so dargestellt:

 

IF internally flawless (GIA Bezeichnung) lupenrein
LC loupe clean (HRD Bezeichnung) lupenrein
vvs1 very very slightly included 1 sehr, sehr kleine Einschlüsse 1
vvs2 very very slightly included 2 sehr, sehr kleine Einschlüsse 2
vs1 very slightly included 1 sehr kleine Einschlüsse 1
vs2 very slightly included 2 sehr kleine Einschlüsse 2
Si1 slightly included 1 kleine Einschlüsse 1
Si2 slightly included 2 kleine Einschlüsse 2
I1 included 1 P1 oder Piquet 1
I2 included 2 P2 oder Piquet 2