EIN GUTER SCHLIFF REFLEKTIERT DAS SPRICHWÖRTLICHE FEUER EINES DIAMANTEN

 

Ist Schönheit messbar?

 

Man sagt, Schönheit läge im Auge des Betrachters. Dies trifft besonders dann zu, wenn es um die individuelle Bewertung eines der kostbarsten Geschenke der Natur geht.

Vier Kriterien bestimmen den Wert eines Diamanten und damit auch seinen Preis: Cut (der Schliff), Colour (die Farbe), Clarity (die Reinheit) und Carat (sein Karat-Gewicht).

Das Gewicht und damit die Größe eines Diamanten wird in Karat gemessen. Das Karat ist in 100 Punkte unterteilt. Ein Diamant von 50 Punkten wiegt also ein halbes Karat. Zwei Diamanten mit dem gleichen Karatgewicht können dennoch in ihrem Preis sehr differieren – denn ihre Qualität und ihr Wert hängen ebenso ab von ihrem Schliff, ihrer Farbe und Reinheit.

Die Reinheit eines Diamanten wird daran erkannt, in welchem Maße er frei ist von irgendwelchen Einschlüssen – den so genannten  „Fingerabdrücken der Natur“. Fast alle Diamanten zeigen Einschlüsse von nicht kristallisiertem Kohlenstoff – also des Stoffes, aus dem sie entstanden sind. Oft sind die Einschlüsse mit bloßem Auge nicht zu sehen und werden erst bei vielfacher Vergrößerung erkennbar: Je reiner ein Diamant ist, desto seltener ist er auch.

Erst der wohlproportionierte Schliff verleiht dem Diamanten sein unverwechselbares Leuchten. Der Schliff ist das Kriterium, das der Mensch direkt beeinflussen kann – die anderen hat die Natur bei jedem Stein vorgegeben. Ein guter Schliff reflektiert das sprichwörtliche Feuer eines Diamanten durch richtige Proportionen und die Anordnung seiner Facetten.

Ich persönlich bevorzuge einen Diamanten mit kleinen Einschlüssen und sehr guten Schliff, als einen lupenreinen Diamanten mit nur gutem Schliff.

 

Ihr Juwelier Kerim Bacak